Claude mit FreeScout verbinden
Zwei Wege, Schritt für Schritt erklärt – auch ohne technische Vorkenntnisse
Mit McpConnect arbeitet Claude, der KI-Assistent von Anthropic, mit Deinem FreeScout zusammen. Dafür gibt es zwei Wege. Sie schliessen sich nicht aus, viele Teams nutzen beide. Diese Anleitung erklärt zuerst den Unterschied und dann jeden Weg einzeln.
Zwei Wege im Überblick
Weg 1 – Claude als persönlicher Assistent
Du arbeitest wie gewohnt in Claude Desktop oder auf claude.ai und verbindest Claude dort mit FreeScout. Danach fragst Du Claude im Chat, zum Beispiel:
- «Welche Anfragen sind heute im Postfach Support eingegangen?»
- «Fasse mir das Ticket #1234 in drei Sätzen zusammen.»
- «Schreib einen Antwortentwurf für Ticket #1234.»
Claude arbeitet nur, wenn Du es fragst, und zwar in Deinem Namen mit Deinen FreeScout-Rechten. Jede Person verbindet ihr eigenes Claude.
Weg 2 – Claude als Agent in FreeScout
FreeScout bekommt einen eigenen KI-Kollegen, zum Beispiel «James». Er arbeitet selbständig im Hintergrund: Er liest jede neue Kundennachricht, fasst sie in einer Notiz zusammen, bereitet Antworten vor, weist Tickets nach Euren Regeln zu und kann – wenn Ihr es erlaubt – sichere Antworten selbst senden, auch im Live-Chat. Dazu erledigt er Aufträge Deines Teams im Menü «KI».
Der Agent arbeitet unter einem eigenen FreeScout-Benutzer und verbindet sich über die Programmierschnittstelle (API) von Anthropic. Ein Administrator richtet ihn einmal für alle ein.
Vergleich auf einen Blick
| Weg 1: Persönlicher Assistent | Weg 2: Agent in FreeScout | |
|---|---|---|
| Wo arbeitest Du? | in Claude Desktop oder auf claude.ai | in FreeScout |
| Wann arbeitet Claude? | nur auf Deine Frage hin | rund um die Uhr, bei jeder neuen Nachricht und auf Auftrag |
| In wessen Namen? | in Deinem, mit Deinen Rechten | als eigener Benutzer, z. B. «James» |
| Wer richtet ein? | jede Person selbst (nach einer kurzen Vorbereitung durch den Administrator) | einmal ein Administrator |
| Was braucht es? | ein Claude-Konto (Free, Pro, Max, Team oder Enterprise) | ein Konto auf der Claude-Plattform von Anthropic mit Guthaben und einen API-Schlüssel |
| Kosten | im Claude-Abo enthalten | nach Verbrauch, direkt bei Anthropic; typischerweise einige Rappen pro Durchlauf |
| Kann Kunden selbst antworten? | nein – nur Entwürfe, die Du sendest | ja, wenn Ihr es erlaubt: nur geprüfte Antworten aus Euren Quellen, mit Verzögerung zum Stoppen |
| Live-Chat | nein | ja |
| Einrichtung | etwa 5 Minuten pro Person | etwa 30 Minuten, dazu einige Tage Probebetrieb |
Vor- und Nachteile
Weg 1 – Persönlicher Assistent
- ✅ schnell eingerichtet, keine zusätzlichen Kosten im bestehenden Claude-Abo
- ✅ Du entscheidest bei jeder Frage selbst, was Claude tut
- ✅ ideal für Auswertungen, Zusammenfassungen und Entwürfe auf Zuruf
- ✅ Claude kann FreeScout mit anderen Connectors kombinieren, etwa mit Deinem Kalender oder Deinen Dokumenten
- ❌ arbeitet nur, wenn jemand fragt – neue Tickets bleiben liegen, bis Du Claude darauf ansetzt
- ❌ jede Person muss Claude selbst verbinden
- ❌ kann Kunden nicht selbständig antworten und nicht im Live-Chat helfen
Weg 2 – Agent in FreeScout
- ✅ arbeitet selbständig: jede neue Anfrage ist eingeordnet und vorbereitet, bevor jemand sie öffnet
- ✅ beantwortet sichere Fragen selbst, auch im Live-Chat, wenn Ihr es erlaubt
- ✅ ein Einrichten für das ganze Team, eine Stelle für Regeln, Budget und Notaus
- ✅ wiederkehrende Aufträge, etwa ein Wochenbericht, laufen von selbst
- ❌ eigene Kosten nach Verbrauch bei Anthropic (mit Tagesbudget begrenzbar)
- ❌ mehr Einrichtung und ein paar Tage Probebetrieb, bis die Regeln sitzen
- ❌ braucht einen eigenen FreeScout-Benutzer
Welcher Weg passt zu Euch?
Weg 1 passt, wenn Ihr ein kleines Team seid, jede Person ohnehin ein Claude-Abo hat und Ihr keine automatischen Abläufe wollt. Claude hilft dann auf Zuruf, und jede Person behält selbst die Kontrolle.
Weg 2 passt, wenn nicht jede Person ein Claude-Abo hat oder die Automatisierung im Vordergrund steht: Neue Anfragen sollen von selbst eingeordnet, vorbereitet oder beantwortet werden, auch im Live-Chat. Dafür braucht es nur ein einziges Konto bei Anthropic für die ganze Firma, und alle im Team profitieren – auch ohne eigenes Claude-Abo: über eine Notiz an den Agenten und, wenn Ihr es für alle freigebt, über das Menü «KI».
Beide Wege lassen sich auch kombinieren: der Agent für die Routine im Hintergrund, Claude Desktop für einzelne Personen, die zusätzlich Auswertungen und Entwürfe auf Zuruf wollen.
So ist diese Anleitung aufgebaut
| Teil | Für welchen Weg? | Wer macht das? |
|---|---|---|
| Teil A – FreeScout vorbereiten | beide | Administrator, einmal |
| Teil B – Weg 1: Claude Desktop und claude.ai | Weg 1 | Administrator (B1), dann jede Person |
| Teil C – Weg 2: Claude als Agent | Weg 2 | Administrator |
| Teil D – Verbindungen prüfen oder beenden | beide | jede Person bzw. Administrator |
| Teil E – Wenn etwas nicht klappt | beide | alle |
Bist Du nicht Administrator und willst nur Weg 1 nutzen? Dann frag Deine Administratorin oder Deinen Administrator, ob Teil A und Schritt B1 erledigt sind, lass Dir die Adresse des MCP-Servers geben und beginne bei B2.
Ein paar Begriffe vorab
Du musst diese Begriffe nicht kennen, um die Anleitung zu befolgen. Sie helfen aber, wenn sie Dir unterwegs begegnen.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Connector | Weg 1: eine Verbindung zwischen Claude und einem anderen Programm, hier FreeScout. In Claude heisst das Menü «Connectors». |
| MCP-Server | Die Stelle in Deinem FreeScout, mit der Claude spricht. Ihre Internetadresse endet auf /mcp. |
| Zustimmungsdialog | Weg 1: die Seite in FreeScout, auf der Du festlegst, was Claude darf. |
| API-Schlüssel | Weg 2: ein langes Passwort, mit dem FreeScout Claude im Auftrag Deiner Firma nutzt. Es kostet Guthaben bei Anthropic. |
| Dienstkonto | Weg 2: der FreeScout-Benutzer, unter dem der Agent arbeitet, z. B. «James». |
| Dienst-Client | Weg 2: legt fest, was der Agent darf: Berechtigungen, Postfächer, erlaubte Adressen. |
| Probebetrieb | Weg 2: Der Agent arbeitet zur Probe, schreibt aber nichts. Du siehst, was er getan hätte. |
| Widerrufen | eine Verbindung beenden. Claude hat danach sofort keinen Zugriff mehr. |
Teil A – FreeScout vorbereiten (beide Wege)
Diesen Teil erledigt einmal jemand mit Administratorrechten in FreeScout.
Dein FreeScout muss aus dem Internet erreichbar sein, und zwar über eine Adresse mit https://. Bei beiden Wegen arbeitet Claude auf den Servern von Anthropic und verbindet sich von dort mit Deinem FreeScout. Läuft FreeScout nur im Firmennetz oder hinter einem VPN, klappt die Verbindung nicht.
A1 – Den Bereich «KI-Verbindungen» öffnen
- Melde Dich in FreeScout als Administrator an.
- Klicke oben in der blauen Leiste auf Verwalten.
- Klicke in der Liste auf KI-Verbindungen.
Links erscheint jetzt eine Spalte mit den Bereichen von McpConnect: Clients, Verbindungen, Rechte, Agent, Wissen und weitere.
A2 – Die Selbstprüfung laufen lassen
Die Selbstprüfung kontrolliert, ob Dein FreeScout bereit ist, zum Beispiel ob HTTPS eingerichtet ist und ob die Anmeldung richtig weitergeleitet wird.
- Klicke links auf Selbstprüfung.
- Klicke auf Jetzt prüfen.
- Warte einige Sekunden, bis die Liste erscheint.
So liest Du das Ergebnis:
| Farbe | Bedeutung | Was tun? |
|---|---|---|
| 🟢 grün | in Ordnung | nichts |
| 🟡 gelb | funktioniert, aber nicht ideal | Hinweis lesen; die Verbindung klappt meist trotzdem |
| 🔴 rot | so klappt die Verbindung nicht | zuerst beheben – die Zeile sagt, wie |
| ⚪ grau | liess sich von innen nicht prüfen | kein Fehler, aber auch keine Bestätigung |
Steht bei metadata rot, liegt es fast immer an einer fehlenden Zeile in der Datei .htaccess Deines FreeScout. Die Selbstprüfung zeigt die Zeile an. Gib sie Deinem Hoster oder Deiner IT, falls Du selbst keinen Zugriff auf die Dateien hast. Für Weg 2 muss zudem die Zeile Cron grün sein: Der Agent wird von FreeScouts Zeitplaner angestossen.
A3 – (Freiwillig) Die Rechte prüfen
Unter Rechte siehst Du, was eine KI in Deinem FreeScout höchstens darf. Das gilt für beide Wege, unabhängig davon, was jemand später ankreuzt. Ab Werk gilt:
- direkt erlaubt: lesen, interne Notizen, Antwortentwürfe, Status ändern
- nur nach Freigabe durch einen Menschen: als Spam markieren, in den Papierkorb legen, verschieben, Kundendaten ändern
- gar nicht möglich: endgültig löschen, neue Empfänger in Antworten, Kunden-E-Mail-Adressen ändern
Für den Anfang musst Du hier nichts ändern. ✅
Teil B – Weg 1: Claude Desktop und claude.ai
Was Du für Weg 1 brauchst
- Teil A ist erledigt (Administrator).
- Ein FreeScout-Benutzerkonto mit E-Mail-Adresse und Passwort.
- Ein Claude-Konto. Alle Abos funktionieren: Free, Pro, Max, Team und Enterprise. Im kostenlosen Abo (Free) ist genau ein eigener Connector möglich.
- Die Adresse des MCP-Servers, zum Beispiel
https://support.deine-firma.ch/mcp(siehe B1). - Einen aktuellen Browser, zum Beispiel Chrome, Edge, Firefox oder Safari.
B1 – Claude zulassen und die Adresse weitergeben (Administrator, einmal)
Claude zulassen:
- Klicke unter Verwalten → KI-Verbindungen links auf Einstellungen.
- Suche das Feld Client-ID-Metadaten-Dokumente und schreibe hinein:
claude.ai - Prüfe gleich darüber, bei Wer KI-Clients verbinden darf, ob die richtigen Rollen angehakt sind: «Benutzer», «Administratoren» oder beide.
- Scrolle ganz nach unten und klicke auf Speichern.
Mit diesem Eintrag erkennt FreeScout Claude an seiner veröffentlichten Identität. Im Zustimmungsdialog steht später «Identität bestätigt durch claude.ai». So weiss jede Person, dass wirklich Claude anfragt und nicht ein fremdes Programm.
Die Adresse weitergeben:
- Klicke links auf Clients.
- Ganz oben steht Adresse des MCP-Servers für den Client mit einer Adresse, die auf
/mcpendet. - Markiere die Adresse und kopiere sie (Mac: ⌘ + C, Windows: Strg + C).
- Gib sie allen Personen weiter, die Claude verbinden wollen, zum Beispiel per E-Mail.
B2 – Den Connector in Claude anlegen (Free, Pro, Max)
Hast Du ein Team- oder Enterprise-Konto Deiner Firma? Dann weiter mit B3.
Die Bezeichnungen unten stammen aus der deutschen Oberfläche von claude.ai. Ist Dein Claude auf Englisch eingestellt, heissen die Stellen «Customize → Connectors → Add → Add custom connector», «Continue», «Use Claude's published identity» und «Connect».
- Öffne im Browser claude.ai und melde Dich an.
- Klicke links auf Anpassungen und oben auf den Reiter Konnektoren.
- Klicke rechts auf Hinzufügen und dann auf Benutzerdefinierten Connector hinzufügen.
- Fülle das Fenster aus:
- Name: zum Beispiel
FreeScout. Diesen Namen siehst Du später in Claude. - MCP-Server-URL: die Adresse aus B1, zum Beispiel
https://support.deine-firma.ch/mcp. Achte darauf, dass sie mithttps://beginnt und mit/mcpendet, ohne Leerzeichen.
- Name: zum Beispiel
- Klicke auf Weiter.
- Claude prüft die Adresse und zeigt die Anmeldeeinstellungen. Sie sind bereits richtig vorausgewählt:
- bei Authentifizierung: Jetzt anmelden – mit dem Hinweis «Erkannt»
- bei OAuth-Client: Claudes veröffentlichte Identität verwenden – mit dem Hinweis «Empfohlen»
- Ändere nichts und klicke auf Hinzufügen.
- Claude zeigt jetzt die Seite des neuen Connectors mit dem Hinweis «Du bist noch nicht mit FreeScout verbunden». Klicke dort auf Verbinden.
Wähle nicht «Automatisch registrieren» und nicht «Eigenen OAuth-Client verwenden», ausser Deine Administratorin oder Dein Administrator sagt es ausdrücklich. Diese beiden Wege brauchen eine zusätzliche Einrichtung in FreeScout. Erscheint bei «Authentifizierung» nicht «Erkannt», ist die Adresse falsch oder FreeScout nicht erreichbar – siehe Teil E.
Weiter mit B4.
B3 – Den Connector verbinden (Team, Enterprise)
Bei Team- und Enterprise-Konten legt eine Person mit Inhaberrechten (Owner) den Connector einmal für die ganze Organisation an:
- Owner: In den Organisationseinstellungen den Bereich Konnektoren öffnen → Hinzufügen → Benutzerdefiniert → Web wählen.
- Owner: Name
FreeScoutund die Adresse aus B1 eintragen → Weiter → die vorausgewählten Anmeldeeinstellungen lassen («Claudes veröffentlichte Identität verwenden») → Hinzufügen.
Danach verbindet sich jede Person selbst:
- Öffne Anpassungen → Konnektoren.
- Suche FreeScout in der Liste. Meist trägt der Eintrag die Markierung «Benutzerdefiniert».
- Klicke auf Verbinden.
B4 – In FreeScout anmelden
Nach dem Klick öffnet Claude ein neues Fenster oder einen neuen Tab mit Deinem FreeScout.
- Bist Du in diesem Browser schon in FreeScout angemeldet, geht es direkt mit B5 weiter.
- Sonst erscheint die Anmeldeseite von FreeScout. Gib dort Deine gewohnte FreeScout-E-Mail-Adresse und Dein Passwort ein und klicke auf Anmelden.
Öffnet sich kein Fenster, hat der Browser es vielleicht blockiert. Achte auf einen Hinweis in der Adresszeile («Pop-up blockiert») und erlaube Pop-ups für claude.ai.
B5 – Im Zustimmungsdialog festlegen, was Claude darf
Jetzt kommt der wichtigste Schritt. FreeScout zeigt die Seite «Darf Claude auf FreeScout zugreifen?». Hier entscheidest Du, was Claude darf. Nimm Dir einen Moment Zeit.
Gehe die Seite von oben nach unten durch:
1. Die Kopfzeile prüfen. Dort steht «Identität bestätigt durch claude.ai» und «Rückkehr zu: claude.ai». Steht dort etwas anderes, oder hast Du die Verbindung gar nicht selbst gestartet? Dann klicke auf Abbrechen.
2. Berechtigungen ankreuzen.
- Unter Lesen sind die Häkchen schon gesetzt. Damit kann Claude Deine Postfächer und Konversationen lesen und durchsuchen. Das braucht Claude für fast jede Frage.
- Alles, was schreibt, ist mit einem orangen Schild «schreibt» markiert und nie vorausgewählt. Kreuze nur an, was Du wirklich brauchst:
- Interne Notizen anlegen: Claude darf Notizen in Tickets schreiben. Kunden sehen sie nicht.
- Antwortentwürfe anlegen: Claude darf Antworten vorbereiten. Sie werden nie automatisch gesendet, Du prüfst und sendest selbst.
- Je nach Einrichtung siehst Du weitere Zeilen, etwa für den Status von Tickets oder für andere Module. Lies jede Zeile, bevor Du ein Häkchen setzt.
Für den Anfang reichen die vorausgewählten Leserechte und, wenn Du Entwürfe möchtest, «Antwortentwürfe anlegen». Mehr kannst Du später erlauben, indem Du Claude neu verbindest (siehe D3).
3. Postfächer wählen. Ab Werk gilt «Alle Postfächer, die ich sehe, auch künftige». Willst Du Claude nur einzelne Postfächer zeigen, wähle «Nur diese Postfächer:» und kreuze sie an.
4. Personendaten. Ist «Pseudonymisieren» angehakt, sieht Claude statt echter Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen nur Platzhalter wie «Vorname.1». Lass das Häkchen gesetzt, wenn Du unsicher bist. Hat Deine Administratorin oder Dein Administrator die Pseudonymisierung fest eingeschaltet, kannst Du sie hier nicht abwählen.
5. Erlaubte IP-Adressen – leer lassen. Dieses Feld ist für Sonderfälle gedacht.
Trage bei «Erlaubte IP-Adressen» nicht Deine eigene Adresse ein. Claude greift nicht von Deinem Computer zu, sondern von den Servern von Anthropic. Mit Deiner eigenen Adresse würde FreeScout Claude aussperren.
6. Zugriff erlauben. Klicke ganz unten auf Zugriff erlauben. Das Fenster schliesst sich oder springt zurück zu Claude.
B6 – Prüfen, ob es geklappt hat
- Claude meldet kurz «Mit FreeScout verbunden». Auf der Seite des Connectors steht oben rechts jetzt Trennen statt «Verbinden», darunter die Liste der Werkzeuge, die Claude in FreeScout nutzen darf.
- Du bekommst von FreeScout eine E-Mail mit dem Betreff «Neue KI-Verbindung zu Ihrem FreeScout-Konto». Das ist normal und eine Sicherheitsmassnahme: Hast Du die Verbindung nicht selbst hergestellt, widerrufe sie sofort (siehe Teil D).
Die Tool-Berechtigungen. Für jedes Werkzeug gibt es rechts drei kleine Symbole: das Häkchen für Immer erlauben, die Hand für Genehmigung erforderlich und den durchgestrichenen Kreis für Blockiert. Mit dem Auswahlfeld neben einer Gruppe, etwa «Schreibgeschützte Tools» (das sind die lesenden), stellst Du alle Werkzeuge der Gruppe auf einmal um. Für den Anfang lässt Du alles, wie es ist.
Diese Einstellung gilt nur in Claude. Was Claude in FreeScout überhaupt darf, hast Du in B5 im Zustimmungsdialog festgelegt. Ein Werkzeug, das Du dort nicht erlaubt hast, taucht in dieser Liste gar nicht auf.
B7 – Claude im Alltag nutzen
FreeScout im Chat einschalten:
- Starte in Claude einen neuen Chat.
- Klicke unten links im Eingabefeld auf +.
- Fahre mit der Maus auf Konnektoren. Daneben öffnet sich eine Liste.
- Schalte dort FreeScout ein (der Schalter wird blau).
Fragen stellen. Schreib ganz normal, zum Beispiel:
- «Zeig mir die offenen Tickets im Postfach Support.»
- «Was will der Kunde in Ticket #1234? Fasse es kurz zusammen.»
- «Suche alle Tickets der letzten Woche, in denen es um Rechnungen geht.»
- «Schreib einen Antwortentwurf für Ticket #1234: freundlich, kurz, mit Dank für die Geduld.»
Claude fragt um Erlaubnis. Bevor Claude etwas in FreeScout nachschlägt oder schreibt, fragt es Dich, zum Beispiel «Claude möchte List mailboxes von FreeScout verwenden». Die Namen der Werkzeuge sind englisch: «List mailboxes» heisst Postfächer auflisten, «Search conversations» Konversationen suchen, «Create reply draft» Antwortentwurf anlegen. Darunter stehen drei Knöpfe:
- Einmal erlauben: nur für diesen einen Schritt.
- Immer erlauben: Claude fragt bei diesem Werkzeug nicht mehr. Du kannst das jederzeit in den Tool-Berechtigungen (B6) zurückstellen.
- Ablehnen: Claude darf diesen Schritt nicht ausführen.
Erlaube lesende Aktionen ruhig dauerhaft. Bei schreibenden Aktionen wie Notizen oder Entwürfen ist «einmal erlauben» am Anfang die bessere Wahl. So siehst Du jedes Mal, was Claude tun will.
Nach der Erlaubnis holt Claude die Angaben aus FreeScout und antwortet im Chat. Mit einem Klick auf die graue Zeile über der Antwort siehst Du, welche Werkzeuge Claude dafür verwendet hat.
Was Claude auf diesem Weg nicht kann:
- Claude sendet keine E-Mails an Kunden. Entwürfe bleiben Entwürfe, bis Du sie selbst sendest.
- Claude löscht nichts endgültig und kann keine neuen Empfänger in Antworten setzen.
- Manche Aktionen, zum Beispiel «als Spam markieren», brauchen eine Freigabe durch einen Menschen. Claude sagt Dir dann, dass die Aktion wartet. Freigeben kannst Du im FreeScout-Menü KI-Freigaben oder direkt in der Konversation.
Claude Desktop. Nutzt Du die App Claude Desktop auf Mac oder Windows, musst Du nichts zusätzlich einrichten. Die App verwendet dasselbe Claude-Konto, der Connector «FreeScout» steht dort automatisch bereit. Schalte ihn im Chat wie oben ein.
Fertig mit Weg 1! ✅
Teil C – Weg 2: Claude als Agent in FreeScout
Diesen Teil erledigt ein Administrator. Plane etwa 30 Minuten ein und danach einige Tage Probebetrieb.
Was Du für Weg 2 brauchst
- Teil A ist erledigt, und die Selbstprüfung zeigt bei cron grün.
- Administratorrechte in FreeScout.
- Ein Konto auf der Claude-Plattform von Anthropic (platform.claude.com) mit Guthaben – per Kreditkarte gekauft oder, bei einem Max- oder Team-Abo, die monatlichen API-Credits aus dem Abo.
- Eine E-Mail-Adresse für den Agenten, zum Beispiel
james@deine-firma.ch. Sie muss nirgends Post empfangen, darf aber noch keinem FreeScout-Benutzer gehören.
C1 – Einen API-Schlüssel bei Anthropic erstellen
Über den API-Schlüssel nutzt FreeScout Claude und bezahlt dafür aus Eurem Guthaben bei Anthropic. Mit einem eigenen Workspace samt Ausgabenlimit stellst Du sicher, dass der Agent nie mehr ausgibt als vorgesehen.
Die Bezeichnungen unten stammen aus der deutschen Oberfläche der Claude-Plattform («Claude Console»). Ist sie auf Englisch eingestellt, heissen die Stellen «Billing», «Workspaces», «Spend limits», «API keys» und «Create key». Die Einstellungen erreichst Du über das Zahnrad links oder über Deinen Namen unten links.
- Öffne platform.claude.com und melde Dich an. Hast Du noch kein Konto, erstelle eines (Firma, Name, E-Mail).
Guthaben
- Öffne in den Einstellungen unter Organisationseinstellungen den Punkt Abrechnung.
- Unter Guthaben siehst Du, wie viel Geld auf dem Konto ist. Ist es leer, klicke auf Credits kaufen und kaufe zum Beispiel 20 USD. Mit Automatisches Aufladen verwalten kannst Du festlegen, dass das Guthaben von selbst nachgeladen wird, wenn es knapp wird. So bleibt der Agent nicht plötzlich stehen.
Habt Ihr ein Team- oder Max-Abo von Claude, ist darin monatlich API-Guthaben enthalten. Ein Hinweis oben auf der Seite «Abrechnung» zeigt das an. Dann musst Du für den Anfang oft gar nichts kaufen.
Workspace mit Ausgabenlimit
- Öffne unter Organisationseinstellungen den Punkt Arbeitsbereiche und klicke auf Workspace erstellen. Nenne ihn zum Beispiel
FreeScoutund bestätige. - Klicke in der Liste auf den neuen Workspace. Rechts öffnet sich eine Übersicht.
- Klicke dort auf Ausgabenlimits und setze ein monatliches Limit, zum Beispiel 30 USD. Ist es erreicht, stoppt Anthropic die Anfragen bis zum nächsten Monat.
Schlüssel erstellen
- Öffne unter Organisationseinstellungen den Punkt API-Schlüssel und klicke auf Schlüssel erstellen.
- Zuerst erscheint ein Fenster «Mit Identitätsföderation brauchst du keinen API-Schlüssel». Das ist für grosse IT-Umgebungen gedacht und passt nicht zu FreeScout. Klicke unten auf Mit einem API-Schlüssel fortfahren.
- Fülle das Fenster «API-Schlüssel erstellen» aus:
- Name: zum Beispiel
FreeScout Agent. - Läuft ab: Wähle Nie. Ab Werk steht hier «30 Tage» – dann hört der Agent nach einem Monat ohne Vorwarnung auf zu arbeiten. Die gelbe Warnung, die bei «Nie» erscheint, ist richtig: Darum bewahrst Du den Schlüssel sorgfältig auf (Schritt 11).
- Verknüpftes Konto: Lass Deinen eigenen Namen stehen. Beachte den Hinweis darunter: Verlässt Du die Firma und wird Dein Zugang auf der Plattform entfernt, wird auch der Schlüssel deaktiviert. Dann braucht es einen neuen Schlüssel.
- Geltungsbereich: Wähle den Workspace aus Schritt 4, also FreeScout. Dann gilt das Ausgabenlimit auch für diesen Schlüssel.
- Name: zum Beispiel
- Klicke auf Schlüssel erstellen.
- Kopiere den Schlüssel sofort. Er beginnt mit
sk-ant-und wird nur dieses eine Mal angezeigt. Bewahre ihn bis Schritt C4 sicher auf, zum Beispiel in Deinem Passwortmanager – nicht in einer E-Mail und nicht in einem Chat.
Der API-Schlüssel ist wie ein Passwort zu Eurem Guthaben. Gib ihn niemandem weiter. In FreeScout wird er verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt. Hast Du ihn verloren, lösche ihn auf der Plattform und erstelle einen neuen.
C2 – Ein Dienstkonto für den Agenten anlegen
Der Agent arbeitet als eigener FreeScout-Benutzer. Sein Name steht an jeder Notiz und jedem Entwurf, die er schreibt.
- Klicke in FreeScout auf Verwalten → Benutzer und dann auf Neuer Benutzer.
- Fülle aus:
- Rolle: Benutzer (nicht Administrator)
- Vorname: der Name des Agenten, zum Beispiel
James - Nachname: zum Beispiel
KI, damit alle sehen, dass hier eine KI schreibt - E-Mail: die Adresse für den Agenten, zum Beispiel
james@deine-firma.ch - Postfächer: nur die, die der Agent bearbeiten soll
- Entferne das Häkchen bei Einladungs-E-Mail senden. Der Agent meldet sich nie selbst an.
- Klicke auf Benutzer erstellen.
Gib dem Dienstkonto ein Profilbild. Es erscheint im Menü «KI» neben jeder Antwort des Agenten. Und schalte in seinem Profil unter Benachrichtigungen alle E-Mail-Benachrichtigungen aus, sonst verschickt FreeScout Mails an eine Adresse, die niemand liest.
C3 – Den Dienst-Client anlegen
Der Dienst-Client legt fest, was der Agent darf.
- Klicke unter Verwalten → KI-Verbindungen links auf Agent.
- Scrolle zu Dienst-Clients und klicke auf Neuer Dienst-Client.
- Fülle das Fenster aus:
- Name: zum Beispiel
James - Dienstkonto: den Benutzer aus C2
- Berechtigungen: Vorausgewählt ist, was der Agent für den Anfang braucht: lesen, Notizen, Entwürfe, Status und Spam vorschlagen. Lass es für den Start so. Weitere Rechte, etwa «Fragen in eigenen Worten beantworten» oder die Rechte anderer Module, kannst Du später ergänzen.
- Postfächer: «Alle, die das Dienstkonto sieht» – die Auswahl hast Du schon in C2 getroffen.
- Erlaubte IP-Adressen: so lassen. Vorbelegt sind die Adressen, von denen Claude bei Anthropic arbeitet.
- Personendaten: «Pseudonymisieren» angehakt lassen.
- Name: zum Beispiel
- Klicke auf Dienst-Client anlegen.
Der neue Dienst-Client erscheint in der Liste.
C4 – Den Agenten einrichten und im Probebetrieb starten
Oben auf derselben Seite, im Abschnitt Läufer:
- Kreuze Jede neue Kundennachricht bearbeiten an.
- Kreuze Probebetrieb an. Wichtig für den Anfang: Der Agent arbeitet dann zur Probe, schreibt aber nichts in FreeScout.
- Wähle bei Dienst-Client den Client aus C3.
- Füge bei Anthropic-API-Schlüssel den Schlüssel aus C1 ein (Mac: ⌘ + V, Windows: Strg + V).
C5 – Modell, Anrede und Hausregeln
Gleich darunter:
- Modell: Ab Werk
claude-opus-5-5mit Aufwand «medium». Das ist gründlich, aber etwas langsamer und teurer.claude-sonnet-5-5ist schneller und günstiger und reicht für viele Teams. - Modell im Live-Chat: Nur wenn Ihr den Live-Chat nutzt. Im Chat wartet jemand, ein schnelleres Modell oder ein geringerer Aufwand antwortet früher.
- Anrede: wie der Agent das Team in Notizen und die Kunden anspricht.
- Hausregeln: Schreib in einfachen Sätzen, wer was übernimmt, wie Ihr Kunden ansprecht und was nie zugesagt wird. Daran richtet der Agent Zuweisungen und Entwürfe aus.
C6 – Grenzen setzen und speichern
Unter Grenzen legst Du fest, wie viel der Agent höchstens arbeitet und ausgibt:
- Durchläufe pro Stunde: schützt vor Ausreissern, etwa bei einer Spam-Welle.
- USD pro Tag: das Tagesbudget. Ist es aufgebraucht, pausiert der Agent bis zum nächsten Tag.
- Durchläufe pro Ticket und Tag und Werkzeugaufrufe pro Durchlauf: verhindern, dass sich der Agent an einem Ticket festbeisst.
Klicke anschliessend unten auf Speichern. ✅
C7 – Den Probebetrieb beobachten
Lass den Agenten einige Tage zur Probe laufen. Bei jeder neuen Kundennachricht entscheidet er, was er tun würde, schreibt aber nichts.
- Öffne Verwalten → KI-Verbindungen → Protokoll und dort den Reiter Durchläufe des Agenten.
- Dort siehst Du zu jeder Nachricht, was der Agent getan hätte: den vollen Text von Notiz und Entwurf, die Zuweisung und die Kosten.
- Passt etwas nicht, ergänze die Hausregeln (C5).
- Bist Du zufrieden, entferne in C4 das Häkchen bei Probebetrieb und speichere. Ab jetzt arbeitet der Agent wirklich.
C8 – Der Notaus
Ganz oben auf der Seite Agent steht der Notaus. Ein Klick auf Agent stoppen hält den Agenten sofort an, alle seine Zugänge werden gesperrt. Mit Agent freigeben läuft er wieder.
C9 – Mit dem Agenten arbeiten
Ist der Agent in Betrieb, arbeitet er von selbst. Dazu könnt Ihr ihm Aufträge geben:
- Per Notiz im Ticket: Schreib eine interne Notiz, die mit seinem Namen beginnt oder ihn erwähnt, zum Beispiel «@James, prüf den Preis nochmals und schreib den Entwurf neu». Er erledigt das und antwortet mit einer Notiz.
- Im Menü «KI»: Oben in FreeScout gibt es den Menüpunkt KI. Dort gibst Du dem Agenten Aufträge wie in einem Chat, etwa «Welche Kunden warten seit über fünf Tagen?». Aufträge lassen sich auch wiederholen, zum Beispiel als Wochenbericht.
- Freigaben: Will der Agent etwas tun, das eine Freigabe braucht, erscheint es unter KI-Freigaben und in der Konversation. Ein Mensch klickt auf Freigeben oder Ablehnen.
Was der Agent noch alles kann – selbständig aus Euren Quellen antworten, im Live-Chat helfen, Rückrufe eintragen, FAQ-Artikel pflegen, mit anderen Modulen arbeiten –, erklärt die Benutzeranleitung zu McpConnect im Abschnitt «Der KI-Agent».
Fertig mit Weg 2! ✅
Teil D – Verbindungen prüfen oder beenden
D1 – Weg 1: Deine Verbindungen in FreeScout ansehen
- Klicke in FreeScout oben rechts auf Deinen Namen und dann auf Ihr Profil.
- Klicke links auf KI-Verbindungen.
Du siehst jede Verbindung mit Erstellungsdatum, letzter Nutzung, den erlaubten Berechtigungen, den Postfächern und ob Pseudonymisierung an ist.
D2 – Weg 1: Eine Verbindung beenden
- In FreeScout: Klicke bei der Verbindung auf Widerrufen und bestätige. Claude hat ab sofort keinen Zugriff mehr.
- In Claude: Öffne Anpassungen → Konnektoren, klicke beim Connector auf die drei Punkte und dann auf Entfernen.
Am sichersten machst Du beides.
D3 – Weg 1: Mehr oder weniger erlauben
Die Berechtigungen einer bestehenden Verbindung lassen sich nicht nachträglich ändern. So gehst Du vor:
- Widerrufe die Verbindung in FreeScout (D2).
- Verbinde den Connector in Claude neu, oder entferne ihn und lege ihn wie in Teil B neu an.
- Setze im Zustimmungsdialog die gewünschten Häkchen.
D4 – Weg 2: Den Agenten pausieren oder beenden
- Sofort anhalten: Agent stoppen (C8).
- Nur keine neuen Kundennachrichten mehr bearbeiten: in C4 das Häkchen bei Jede neue Kundennachricht bearbeiten entfernen. Aufträge im Menü «KI» funktionieren weiter.
- Rechte ändern: beim Dienst-Client auf Bearbeiten klicken (C3).
- Ganz beenden: den Dienst-Client sperren, den API-Schlüssel in C4 entfernen und ihn zusätzlich auf platform.claude.com unter Organisationseinstellungen → API-Schlüssel löschen.
Teil E – Wenn etwas nicht klappt
Weg 1 – Claude Desktop und claude.ai
| Was Du siehst | Was es bedeutet | Was hilft |
|---|---|---|
| «Dieser KI-Client ist nicht registriert oder gesperrt.» | FreeScout kennt Claude nicht. | Administrator: B1 prüfen – steht claude.ai im Feld «Client-ID-Metadaten-Dokumente»? In Claude Claudes veröffentlichte Identität verwenden gewählt? |
| «Dieser KI-Client liess sich nicht bestätigen (…)» | FreeScout konnte die Angaben zu Claude nicht von claude.ai abrufen. | Administrator: Selbstprüfung, Zeile outbound. Der Server muss Verbindungen ins Internet aufbauen dürfen. |
| «Diese FreeScout-Installation ist nicht über HTTPS erreichbar.» | Die Adresse beginnt mit http:// statt https://. | Administrator oder Hoster: ein HTTPS-Zertifikat einrichten (zum Beispiel Let's Encrypt). |
| «Ihre Rolle darf keine KI-Clients verbinden.» | Deine Rolle ist nicht freigeschaltet. | Administrator: B1, Feld «Wer KI-Clients verbinden darf». |
| Claude meldet, dass es den Server nicht erreicht, oder bei «Authentifizierung» fehlt «Erkannt» | Claude kommt nicht an Dein FreeScout heran. | Adresse prüfen (https:// am Anfang, /mcp am Ende, kein Leerzeichen). FreeScout muss aus dem Internet erreichbar sein, nicht nur im Firmennetz. Selbstprüfung: Zeile «Metadaten» muss grün sein. |
| Nach «Zugriff erlauben» passiert nichts | Betraf ältere Fassungen von McpConnect in Safari. | McpConnect im LaStore aktualisieren oder einen anderen Browser verwenden. |
| «Diese Anfrage ist abgelaufen.» | Zwischen dem Start in Claude und dem Klick ist zu viel Zeit vergangen. | In Claude den Connector noch einmal verbinden und zügig abschliessen. |
| Claude hatte Zugriff, jetzt nicht mehr | Die Verbindung wurde beendet, etwa weil Du Dein FreeScout-Passwort geändert hast, sie widerrufen wurde oder ein Zugriff von einer nicht erlaubten Adresse kam. | In Claude den Connector neu verbinden und zustimmen. Hast Du IP-Adressen eingetragen, lösche sie (B5, Punkt 5). |
| Du möchtest die Adresse des Connectors ändern | Claude erlaubt kein Bearbeiten. | Connector in Claude entfernen und neu anlegen. |
Weg 2 – Agent in FreeScout
| Was Du siehst | Was es bedeutet | Was hilft |
|---|---|---|
| Der Agent tut nichts | Er ist aus, gestoppt, oder der Zeitplaner läuft nicht. | Auf der Seite «Agent» prüfen: Steht beim Läufer «läuft»? Ist der Notaus gelöst? Selbstprüfung: Zeile «Cron» grün? |
| Er schreibt keine Notizen und Entwürfe | Der Probebetrieb ist noch an. | Unter «Protokoll → Durchläufe des Agenten» sehen, was er getan hätte; Probebetrieb in C4 ausschalten. |
| «Die KI-Schnittstelle hat die Anfrage abgelehnt (…)» | Anthropic hat den Aufruf abgewiesen, etwa weil das Guthaben aufgebraucht, das Ausgabenlimit erreicht oder der Schlüssel ungültig ist. | Auf platform.claude.com Guthaben und Limit prüfen; notfalls einen neuen Schlüssel erstellen (C1) und in C4 einfügen. |
| Er pausiert bis morgen | Das Tagesbudget in FreeScout ist aufgebraucht. | Budget in C6 erhöhen oder bis zum nächsten Tag warten. |
| Er weist falsch zu oder schreibt im falschen Ton | Die Hausregeln sind zu ungenau. | Hausregeln (C5) mit einfachen, klaren Sätzen ergänzen. |
| Er reagiert nicht auf meine Notiz | Die Notiz spricht ihn nicht an. | Die Notiz mit seinem Namen beginnen oder ihn mit «@» erwähnen. |
Kommst Du nicht weiter, schick Deiner Administratorin oder Deinem Administrator ein Bildschirmfoto der Meldung. Unter Verwalten → KI-Verbindungen → Protokoll steht jeder Verbindungsversuch und jeder Durchlauf des Agenten mit Grund. Dort lässt sich meist schnell erkennen, woran es liegt.
Sicherheit in Kürze
- Jede Verbindung hat einen Besitzer. Bei Weg 1 arbeitet Claude mit Deinen Rechten, bei Weg 2 mit den Rechten des Dienstkontos – nie mit mehr.
- Schreibende Rechte sind nie vorausgewählt, ausser bei der Grundausstattung des Agenten, die Ihr in C3 seht.
- Heikle Aktionen brauchen eine Freigabe durch einen Menschen; endgültiges Löschen ist gar nicht möglich.
- Personendaten können pseudonymisiert werden, bevor sie FreeScout verlassen.
- Jede neue Verbindung meldet FreeScout per E-Mail, jede Aktion steht im Protokoll.
- Ein Klick genügt, um eine Verbindung zu beenden oder den Agenten zu stoppen.
- Verbinde nur, wenn Du es selbst gestartet hast. Fordert Dich jemand per E-Mail oder Telefon auf, «schnell etwas zu erlauben», klicke auf Abbrechen und melde es Deiner Administratorin oder Deinem Administrator.