Cart

← Back to the guide

Feed-Modul · Einrichtung

Instagram und LinkedIn verbinden

Der Feed kann die Beiträge Eures Instagram-Kontos und Eurer LinkedIn-Unternehmensseite einlesen und in die Zeitachse stellen — zusammen mit allem anderen, was dort steht. Diese Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung.

Sie setzt keine Vorkenntnisse voraus. Bei jedem Schritt steht, wo Du klickst, was Du einträgst und woran Du merkst, dass es geklappt hat.

Das Wichtigste zuerst

Beide Dienste geben nur die eigenen Inhalte heraus, und nur an eine App, die Ihr selbst angemeldet habt. Einem fremden Profil zu folgen — etwa dem eines Mitbewerbers oder eines Verbands — ist über keine der beiden Schnittstellen möglich. Wer das anbietet, liest die öffentliche Webseite aus; das bricht bei jeder Änderung und verstösst gegen die Nutzungsbedingungen.

Was Du brauchst

Für Instagram Ein Instagram-Konto vom Typ Business oder Creator — ein privates Konto reicht nicht. Dazu ein Facebook-Konto für den Entwicklerzugang. Zeitaufwand: etwa 20 Minuten, ohne Wartezeit.
Für LinkedIn Eine Unternehmensseite, auf der Du Administrator bist — ein persönliches Profil geht nicht. Dazu eine E-Mail-Adresse auf der Firmendomäne. Zeitaufwand: etwa 20 Minuten, dann Wartezeit auf die Freigabe.
In FreeScout Administratorrechte. Die Adresse Deiner Installation solltest Du kennen — in dieser Anleitung steht beispielhaft helpdesk.musterfirma.ch.
Beide Anleitungen sind unabhängig voneinander. Du kannst mit einer anfangen und die andere später machen — oder nur eine von beiden.

Vier Wörter, die vorkommen

Instagram und LinkedIn benutzen eine Handvoll Begriffe, die anderswo etwas anderes bedeuten. Wer sie einmal gelesen hat, kommt durch die ganze Anleitung.

App Keine Anwendung zum Installieren. Eine «App» ist bei Meta und LinkedIn eine Anmeldung: Du meldest an, dass ein Programm auf Eure Daten zugreifen soll, und bekommst dafür zwei Zeichenfolgen. Du lädst nichts herunter.
Kennung und Geheimnis Die beiden Zeichenfolgen. Die Kennung ist wie ein Benutzername und darf gesehen werden; das Geheimnis ist wie ein Kennwort und gehört nirgendwo hin ausser in FreeScout. Bei LinkedIn heissen sie Client ID und Client Secret.
Token Ein Schlüssel auf Zeit. Wenn Du auf «Verbinden» klickst, holt FreeScout sich damit die Erlaubnis, Eure Beiträge zu lesen. Er läuft nach 60 Tagen ab — der Feed erneuert ihn rechtzeitig von selbst. Du siehst ihn nie und musst ihn nirgends eintragen.
Berechtigung Was die App darf — bei LinkedIn steht sie unter OAuth 2.0 scopes, bei Meta unter Berechtigungen. Der Feed fragt genau eine an: lesen. Schreiben, löschen oder veröffentlichen kann er nicht.

Teil 1: Instagram

Instagram gibt die eigenen Beiträge nur an eine App heraus, die im Entwicklerbereich von Meta angemeldet ist. Diese App legst Du einmal an; danach verbindest Du Dein Konto mit einem Klick.

Zuerst prüfen

Dein Instagram-Konto muss Business oder Creator sein. Nachsehen kannst Du das in der Instagram-App unter Einstellungen → Konto → Kontotyp. Steht dort «Privat», stell es zuerst um — sonst scheitert die Verbindung später mit einer Meldung, die den Grund nicht nennt.

1Entwicklerkonto anlegen

Geh auf developers.facebook.com und melde Dich mit Deinem Facebook-Konto an. Beim ersten Mal fragt Meta ein paar Angaben ab und bestätigt die Telefonnummer. Das kostet nichts.

Danach oben rechts auf Meine Apps und dort auf App erstellen.

2App-Details eingeben

Meta fragt zuerst nach einem Namen und einer Kontaktadresse.

App-Name Frei wählbar, zum Beispiel musterfirma-feed. Der Name erscheint später im Anmeldefenster.
App-E-Mail Eine Adresse, an die Meta schreibt, wenn es Probleme gibt.

3Anwendungsfall wählen

Jetzt will Meta wissen, wofür die App gedacht ist. Wähle «Messaging und Content auf Instagram verwalten». Das ist der einzige Fall, der zur Instagram-Schnittstelle führt.

Links kann nach Kategorien gefiltert werden — der gesuchte Eintrag steht unter «Business-Messaging».
Der Name klingt nach mehr, als wir brauchen: Veröffentlichen, Stories, Direktnachrichten. Das ist in Ordnung. Der Feed fragt später nur das Leserecht an; die übrigen Rechte bleiben ungenutzt.

4Business-Portfolio verknüpfen

Ein Business-Portfolio ist Metas Ordner für alles, was zu einem Unternehmen gehört. Wähle das Portfolio, zu dem Dein Instagram-Konto gehört.

Hier entscheidet sich viel

Das Portfolio bestimmt, welche Konten die App später verbinden darf. Wählst Du hier das Portfolio eines Kunden, brauchst Du dort Administratorrechte — und die hat man als Dienstleister oft nicht. Für den eigenen Feed nimm Euer eigenes Portfolio.

«Ich möchte noch kein Business-Portfolio verknüpfen» geht auch; Meta fragt dann später nach.

5Anforderungen und Übersicht

Der nächste Schritt listet auf, was Meta zusätzlich verlangt. Für unseren Fall steht dort «Keine Erfordernisse erkannt» — genau so soll es sein.

Zum Schluss zeigt Meta alles noch einmal zusammen. Dass das Unternehmen «nicht verifiziert» ist, stört nicht: Die Verifizierung braucht nur, wer Daten fremder Konten lesen will.

Haken setzen, App erstellen.

6Instagram einrichten

Du landest im Dashboard. Links in der Navigation findest Du jetzt Instagram, darunter API-Einrichtung mit Instagram-Login. Dort stehen fünf Schritte.

Fünf Schritte — aber nur drei davon brauchst Du.

Auf Schritt 1 klickst Du gleich: der Knopf «Add all required permissions» fügt drei Berechtigungen hinzu. Wir brauchen nur die erste, aber die anderen stören nicht — angefragt wird später ohnehin nur das Leserecht.

Schritt 2 und Schritt 4 machen wir gleich in Ruhe, das sind die nächsten beiden Abschnitte dieser Anleitung. Schritt 3 und Schritt 5 brauchst Du nicht: Mit Webhooks würde Instagram uns Ereignisse melden, aber der Feed holt die Beiträge selbst; und die App-Review ist für Apps gedacht, die Daten fremder Konten lesen wollen.

Die häufigste Verwechslung

Schritt 3 hat ein Feld namens Callback-URL, und es sieht genauso aus wie das Feld, das wir brauchen. Es ist aber das falsche. Die Rücklaufadresse gehört in Schritt 4, nicht in Schritt 3.

7Konto als Tester hinzufügen

Jetzt kommt der Schritt, der am meisten verwirrt: Du musst Dein eigenes Instagram-Konto als Tester eintragen. Das klingt falsch — Du willst ja nichts testen, sondern benutzen.

Der Grund ist Metas Zweiteilung: Eine App ist entweder im «Entwicklungsmodus» oder sie hat eine Prüfung durchlaufen und darf an beliebige Konten. Solange sie nur Eure eigenen Konten liest, bleibt sie im ersten Zustand — und die Konten, die sie dort lesen darf, heissen bei Meta nun einmal Tester. Der Name ist irreführend, der Weg ist richtig.

Geh links auf App-Rollen → Rollen und dann auf Personen hinzufügen.

Ganz unten unter «Zusätzliche Rollen» — nicht der «Tester» weiter oben, der gilt für die Meta-App selbst.

Danach fragt Meta nach dem Instagram-Benutzernamen. Trag ihn ohne @ ein, genau wie er im Profil steht.

8Einladung annehmen

Meta hat die Einladung verschickt, aber noch niemand hat sie angenommen — und ohne das bleibt die Rolle wirkungslos. Das Merkwürdige daran: Annehmen geht nur im Browser, nicht in der Instagram-App auf dem Telefon. Der Punkt existiert dort schlicht nicht.

Ruf diese Adresse auf, angemeldet mit genau dem Konto, das Du eingeladen hast:

https://www.instagram.com/accounts/manage_access/

Der vierte Reiter — die ersten drei sind leer, das ist normal.

Auf Tester-Einladungen klicken und annehmen.

Bleibt der Reiter leer, wurde die Einladung noch nicht abgeschickt oder der Benutzername war falsch geschrieben. Geh zurück zu Schritt 7 und prüfe ihn Zeichen für Zeichen.

Hat es geklappt, steht Dein Konto in Schritt 2 der Einrichtung:

Auf «Token generieren» musst Du nicht klicken — auch wenn es naheliegt. Das erzeugt einen Schlüssel von Hand, der nach 60 Tagen abläuft und den niemand erneuert. Der Feed holt sich beim Verbinden seinen eigenen und verlängert ihn selbsttätig, zehn Tage bevor er ausläuft.

9Rücklaufadresse eintragen

Damit ist der verwirrendste Teil vorbei. Was jetzt noch fehlt, ist die Rücklaufadresse — die Stelle, an die Instagram Dich nach der Anmeldung zurückschickt.

Sie muss Meta vorher bekannt sein. Das ist eine Sicherheitsmassnahme: Würde Instagram an jede beliebige Adresse zurückschicken, könnte jemand den Zugang auf seinen eigenen Server umleiten.

Du findest sie in FreeScout: Verwalten → Feed → Feed-Quellen → Neue Quelle, Typ Instagram. Dort steht sie in einem Feld zum Kopieren und sieht so aus:

https://helpdesk.musterfirma.ch/feed/verwaltung/instagram/ruecklauf

Zurück bei Meta, in Schritt 4 → Einrichten, trägst Du sie ein:

Die Adresse muss buchstabengenau stimmen — inklusive https://, ohne Schrägstrich am Ende. Instagram vergleicht Zeichen für Zeichen. Weicht sie ab, kommt später die Meldung «Invalid redirect_uri».

Nach dem Speichern zeigt Meta auf derselben Seite die Instagram-App-ID und das Instagram-App-Geheimnis. Die beiden brauchst Du gleich.

Achte darauf, dass Du die Instagram-Werte nimmst, nicht die der Meta-App weiter oben. Sie sehen gleich aus und funktionieren nicht.

10In FreeScout eintragen und verbinden

  1. Verwalten → Feed → Feed-Quellen → Neue Quelle
  2. Einen Namen vergeben, zum Beispiel «Instagram»
  3. Als Typ Instagram (eigenes Konto) wählen
  4. App-Kennung und Geheimnis einfügen
  5. Speichern
  6. Die Quelle wieder öffnen — jetzt erscheint der Knopf Instagram verbinden
  7. Darauf klicken, bei Instagram bestätigen, fertig

So sieht das Formular aus, wenn alles eingetragen ist:

Quelle bearbeiten

Name Instagram
Typ Instagram (eigenes Konto)▾ Das eigene Business- oder Creator-Konto. Zuerst die Quelle speichern, dann verbinden — die Verbindung braucht eine Kennung, an die sie das Token hängt.

Instagram

Instagram-App-Kennung 1234567890123456
Instagram-App-Geheimnis hinterlegt — leer lassen, um es zu behalten Verschlüsselt gespeichert. Es verlässt den Server nie und wird nie wieder angezeigt. Diese beiden gehören zur Meta-App und gelten für jede Instagram-Quelle.
Rücklaufadresse https://helpdesk.musterfirma.ch/feed/verwaltung/instagram/ruecklauf Diese Adresse in der Meta-App unter «Instagram Business Login» eintragen. Sie muss genau übereinstimmen.
Instagram-Konto

Noch nicht mit Instagram verbunden.

Instagram verbinden Lesbar ist nur das eigene Business- oder Creator-Konto. Instagram bietet keinen Weg, einem fremden Profil zu folgen.
Prüfen alle (Minuten) 60
Automatische Schlagwörter social Jeder Beitrag dieser Quelle bekommt sie. Ohne sie ist nichts verschlagwortet und die Personalisierung läuft ins Leere.

Warum erst nach dem Speichern?

Der Verbinden-Knopf erscheint erst nach dem Speichern. Das ist kein Fehler: Die Verbindung braucht eine Kennung, an die sie den Zugang hängen kann, und die gibt es vor dem Speichern nicht.

Hat es geklappt, steht bei der Quelle der Name Deines Kontos und bis wann der Zugang gültig ist. Beim nächsten Abruf erscheinen die Beiträge im Feed — oder sofort, wenn Du in der Quellenliste auf Jetzt abrufen klickst.

Das war Instagram. Ab hier läuft alles von selbst: Der Feed holt die neuen Beiträge im eingestellten Takt und erneuert den Zugang, bevor er abläuft.

Teil 2: LinkedIn

LinkedIn funktioniert im Grunde wie Instagram: App anlegen, Konto verbinden, fertig. Zwei Dinge sind anders, und beide solltest Du vorher wissen.

Es geht um eine Unternehmensseite, nicht um ein persönliches Profil. Die Beiträge einer Person gibt LinkedIn nur mit einer Sondergenehmigung heraus, die einzeln vergeben wird. Die Beiträge einer Seite dagegen bekommt, wer dort Administrator ist — und auf der eigenen Firmenseite bist Du das in der Regel.

Plane die Wartezeit ein

Anders als bei Instagram gibt es hier eine Wartezeit: LinkedIn prüft den Zugang von Hand. Die Schritte 1 bis 5 dauern etwa zwanzig Minuten, danach heisst es abwarten — LinkedIn meldet sich per E-Mail. Erst dann kannst Du verbinden.

1App anlegen

Geh auf linkedin.com/developers/apps und klick auf Create app.

App name Frei wählbar, zum Beispiel musterfirma-feed.
LinkedIn Page Die wichtigste Angabe. Trag hier Eure Unternehmensseite ein — die, deren Beiträge Ihr lesen wollt. Entweder den Namen oder die volle Adresse der Seite.
Privacy policy URL Die Adresse Eurer Datenschutzerklärung. Beim Anlegen optional, spätestens beim Antrag verlangt — trag sie gleich ein.
App logo Pflichtfeld. Irgendein quadratisches Bild ab 100 Pixel; es erscheint im Anmeldefenster.

Diese Wahl lässt sich nicht rückgängig machen

LinkedIn schreibt es selbst dazu: «This action can’t be undone once the app is saved.» Die Verknüpfung zwischen App und Seite ist endgültig. Prüf vor dem Speichern, ob wirklich die richtige Seite dasteht — und ob Du auf ihr Administrator bist.

Haken bei den Nutzungsbedingungen, Create app.

2Firma bestätigen

Die App steht — aber sie kann noch nichts. Geh auf den Reiter Products, und Du siehst, warum: Fast alle Knöpfe sind grau.

Auch Community Management API ganz unten ist noch nicht anklickbar.

Das liegt an der fehlenden Bestätigung. Geh auf den Reiter Settings; dort gibt es den Abschnitt Verify.

  1. Auf Generate URL klicken
  2. Den Link kopieren und selbst im Browser öffnen
  3. Die Verknüpfung bestätigen — als Seiten-Administrator bist Du dazu berechtigt
  4. Zurück im Dialog auf I’m done
Bist Du nicht selbst Administrator der Seite, schick den Link an jemanden, der es ist. Er gilt 30 Tage. Ohne diese Bestätigung geht es nicht weiter — alle Produkte bleiben gesperrt.

Danach sind die Knöpfe blau:

3Rücklaufadresse eintragen

Bevor Du den Zugang beantragst, erledige noch schnell die Rücklaufadresse. Sie hat mit dem Antrag nichts zu tun, aber wenn die Freigabe irgendwann kommt, willst Du nur noch verbinden und nicht erst suchen.

Du findest sie in FreeScout unter Verwalten → Feed → Feed-Quellen → Neue Quelle, Typ LinkedIn:

https://helpdesk.musterfirma.ch/feed/verwaltung/linkedin/ruecklauf

Bei LinkedIn geh auf den Reiter Auth, dort zu Authorized redirect URLs for your app, auf den Bleistift klicken und einfügen.

Auf derselben Seite stehen auch Client ID und Client Secret — die brauchst Du am Schluss.

Woran Du den Stand ablesen kannst

Weiter unten auf derselben Seite steht der Kasten OAuth 2.0 scopes — das ist die Liste dessen, was die App darf. Jetzt steht dort noch «No permissions added», also nichts. Das ist normal und ändert sich erst mit der Freigabe.

Solange dieser Kasten leer ist, scheitert jeder Verbindungsversuch mit «invalid_scope_error». Das ist kein Fehler, sondern der Normalzustand vor der Freigabe.

4Zugang beantragen

Auf den Reiter Products, dort bei Community Management API auf Request access.

Zuerst will LinkedIn eine Geschäfts-E-Mail-Adresse bestätigen:

Es muss eine Adresse auf Eurer Firmendomäne sein — also name@musterfirma.ch, nicht Gmail oder iCloud. LinkedIn schickt einen Code, den Du einträgst.

Danach kommt der Antrag selbst:

LinkedIn prüft dabei Name, Domäne und Adresse der Firma. Deshalb ist der Zugang nur für eingetragene Gesellschaften zu haben, nicht für Einzelpersonen.

Der Antrag ist noch nicht fertig

Nach dem Absenden erscheint auf dem Reiter Products ein Link zum eigentlichen Zugangsformular — eventuell erst nach einem Neuladen der Seite. Das musst Du noch ausfüllen, und Du hast dafür 21 Tage. Ohne ausgefülltes Formular prüft LinkedIn gar nicht erst.

5Was ins Formular gehört

LinkedIn fragt nach dem Anwendungsfall. Je klarer und enger die Antwort, desto reibungsloser die Freigabe. Sinngemäss:

Interne Anzeige der eigenen LinkedIn-Unternehmensseite im firmeneigenen Kommunikationskanal (FreeScout-Modul «Feed»). Ausschliesslich lesend, ausschliesslich die Beiträge der eigenen Seite. Keine Weitergabe an Dritte, keine Speicherung von Mitgliederdaten. Benötigte Berechtigung: r_organization_social.

Schreibrechte fragen wir nicht an, Mitgliederdaten auch nicht — das ist ein unauffälliger, klar umrissener Fall.

6Warten — und woran Du merkst, dass es so weit ist

Damit ist alles getan, was Du tun kannst. Jetzt schaut ein Mensch bei LinkedIn auf den Antrag, und das dauert — von ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen.

Die Antwort kommt per E-Mail. Du kannst es aber auch selbst nachsehen: Sobald der Zugang freigegeben ist, steht auf dem Reiter Auth unter OAuth 2.0 scopes die Berechtigung r_organization_social. Vorher ist der Kasten leer. Das ist Dein Signal.

Du musst danach nichts weiter einstellen.

7In FreeScout eintragen und verbinden

  1. Verwalten → Feed → Feed-Quellen → Neue Quelle
  2. Einen Namen vergeben, zum Beispiel «LinkedIn»
  3. Als Typ LinkedIn (eigene Unternehmensseite) wählen
  4. Client ID und Client Secret vom Reiter Auth einfügen
  5. Speichern
  6. Die Quelle wieder öffnen und auf LinkedIn verbinden klicken

Quelle bearbeiten

Name LinkedIn
Typ LinkedIn (eigene Unternehmensseite)▾ Die eigene Unternehmensseite. Zuerst die Quelle speichern, dann verbinden — die Verbindung braucht eine Kennung, an die sie das Token hängt.

LinkedIn

LinkedIn-Kennung 77xk9p2m4vq8zz
LinkedIn-Geheimnis hinterlegt — leer lassen, um es zu behalten Verschlüsselt gespeichert. Es verlässt den Server nie und wird nie wieder angezeigt. Diese beiden gehören zur LinkedIn-App und gelten für jede LinkedIn-Quelle.
Rücklaufadresse https://helpdesk.musterfirma.ch/feed/verwaltung/linkedin/ruecklauf Diese Adresse in der LinkedIn-App unter «Auth» als erlaubte Rücklaufadresse eintragen.
LinkedIn-Seite

Noch nicht mit LinkedIn verbunden.

LinkedIn verbinden Lesbar ist nur eine Unternehmensseite, die Du verwaltest. Persönliche Profile brauchen ein eigenes LinkedIn-Recht, das einzeln vergeben wird.
Prüfen alle (Minuten) 60

Nach welcher Seite die Beiträge geholt werden, musst Du nirgends angeben: Der Feed fragt LinkedIn selbst, welche Seite Du verwaltest, und merkt sie sich. Hat es geklappt, steht sie bei der Quelle.

Danach: was von selbst läuft

Die Einrichtung ist einmalige Arbeit. Ab jetzt musst Du nichts mehr tun.

Abrufen Nach dem eingestellten Takt, Vorgabe ist jede Stunde. Mit Jetzt abrufen in der Quellenliste geht es sofort.
Zugang erneuern Beide Dienste geben Zugänge, die nach 60 Tagen ablaufen. Der Feed erneuert sie selbsttätig, zehn Tage vorher. Du musst nichts tun.
Vorschaubilder Werden auf Euren Server geholt und dort neu gezeichnet. Beim Lesen entsteht kein Kontakt zu Instagram oder LinkedIn.
Schlagwörter Trag bei der Quelle welche ein, dann bekommt jeder Beitrag sie automatisch — und wer sie nicht sehen will, schaltet sie unter «Mein Feed» stumm.
Läuft ein Zugang doch einmal ab — weil der Server länger stand oder das Kennwort geändert wurde —, steht der Grund bei der Quelle, und der Knopf heisst dann Neu verbinden. Zwei Klicks, und es läuft weiter.

Wenn etwas nicht geht

Fehler stehen bei der Quelle, direkt beim Verbinden-Knopf — nicht irgendwo oben in einer Meldung, die beim nächsten Klick weg ist. Was dort steht, kommt unverändert von Instagram oder LinkedIn. Die häufigsten:

Meldung Was sie bedeutet
Invalid redirect_uri Die Rücklaufadresse stimmt nicht überein. Vergleich sie Zeichen für Zeichen — meist fehlt https:// oder es steht ein Schrägstrich zu viel am Ende.
invalid_scope_error Nur LinkedIn: Der Zugang ist noch nicht freigegeben. Prüf unter Auth → OAuth 2.0 scopes, ob r_organization_social dort steht.
Entwickler-Rolle nicht ausreichend Dein Konto hat in der App oder im Business-Portfolio nicht genug Rechte. Für die eigene Firma bist Du normalerweise Administrator; bei einem Kunden musst Du danach fragen.
Konto nicht berechtigt Nur Instagram: Die Tester-Einladung wurde nicht angenommen. Zurück zu Schritt 8.
Noch nicht verbunden Keine Fehlermeldung, sondern der Normalzustand vor dem ersten Verbinden.
Steht bei der Quelle gar nichts und passiert beim Klick auch nichts, ist der Versuch nie bei FreeScout angekommen — dann liegt es an einer Einstellung bei Meta oder LinkedIn, nicht am Modul. Der Fehler erscheint in dem Fall im Anmeldefenster des Dienstes.

Häufige Fragen

Kann ich einem fremden Profil folgen?
Nein. Weder Instagram noch LinkedIn bieten dafür einen Weg. Was Widgets auf Webseiten anbieten, liest die öffentliche Seite aus — das bricht regelmässig und steht gegen die Nutzungsbedingungen.

Mehrere Konten?
Ja, leg einfach mehrere Quellen an und verbinde jede einzeln. Die Zugangsdaten der App gelten für alle gemeinsam — die trägst Du nur einmal ein.

Kostet das etwas?
Nein. Weder der Entwicklerzugang bei Meta noch der bei LinkedIn kostet Gebühren.

Sieht jemand, dass wir das lesen?
Nein. Die App erscheint nur in Euren eigenen Kontoeinstellungen unter den verknüpften Anwendungen.

Was passiert mit den Zugangsdaten?
Sie liegen verschlüsselt in Eurer eigenen Datenbank und verlassen Euren Server nie. Das Geheimnis wird nach dem Speichern nicht mehr angezeigt.

Feed-Modul für FreeScout · let’s automate GmbH · letsautomate.ch
Die Bildschirmabzüge zeigen erfundene Namen und Kennungen.

← Back to the guide

Good to know

Frequent questions

Everything you should know about our modules, licences, updates and support before you buy.

Why does my purchased FreeScout module show an expiry date?

With your purchase you get the module plus twelve months of support, security updates and new features. The expiry date shown refers to those included services — not to your right to use the module at all.

What happens when my licence expires?

The module you have installed keeps working. Once the licence has expired, though, no new security or feature updates arrive and the included support can no longer be used.

You decide for yourself whether to renew the licence or to keep using the installed module without further updates, at your own responsibility.

Others promise lifetime updates. Why don’t you?

Technologies, security requirements and dependencies keep changing. What works reliably today can be outdated or unsupported tomorrow. Good software therefore needs continuous care, testing and development.

Rather than tie you to a permanent subscription, we leave you the choice: renew your licence, or keep using the installed module without further updates, at your own responsibility.

Do I need your LaStore module?

No, but the LaStore module connects your FreeScout instance with the modules you bought, and it brings several advantages:

  • installation with one click
  • automatic detection of available updates
  • easy updating right inside FreeScout
  • verification of the package signature
  • protection against module packages altered or tampered with unnoticed

Our modules do not use the normal update process, because it is not secure. The LaStore module verifies each of our modules before updating. An attacker therefore cannot deliver forged, dangerous updates. Without this module the verification is up to you, and it is a manual process.

without LaStorewith LaStore, autopilot offwith LaStore, autopilot on
learns about new versionsnoyes, dailyyes, daily
installsby hand from the portalat the press of a buttonovernight, without you
verifiedby you, via shasum -a 256yesyes
Do I really get the complete source code?

Yes. Our modules are provided under the AGPL-3.0 licence. The module as delivered contains the complete source code, which you can inspect and adapt within the terms of that licence.

On how many FreeScout instances may I use the module?

One licence covers one active FreeScout instance. Two free server moves are included on top of that.

If an old server is no longer in use, the system releases its activation automatically after 90 days. An instance that is unreachable or already deleted is therefore not counted against your licence for good.

Can I return a module I bought?

You have a 14-day right of return. It ends as soon as you activate the module — not already when the licence key is delivered to you.

So activate the module only once you have finally decided to use it. For consumers in the EEA, the statutory provisions on the right of withdrawal for digital content apply in addition.

Who issues my invoice?

Payment is handled by Paddle. Paddle acts as Merchant of Record and therefore as the seller. That is why Paddle appears as the issuer of the invoice, and possibly also as the payee on your card or bank statement.

Does a module need other FreeScout modules?

That depends on the product. Some modules work entirely on their own and offer additional features when other modules are present. Others have hard dependencies.

The slot finder, for example, strictly needs the Calendar module, because the available appointments are worked out from the calendars kept there.

Required and optional dependencies are stated on each product page.

What can I do if something doesn’t work?

We test our modules carefully. Even so, a feature may not behave as expected in a particular environment.

Every module comes with a detailed guide. If that does not get you any further, you can open a support ticket. Describe the problem briefly and the steps you have already taken — we are glad to help.

Pay securely, worldwideYour payment is handled securely by Paddle. You can pay from anywhere in the world, comfortably in your own currency — proper invoicing included.
Open, auditable, adaptableThanks to AGPL-3.0 you get the complete source code. You can audit the software, adapt it yourself and keep running it independently.
Two server moves includedYour FreeScout instance is moving? You can transfer your licence to a new server up to twice, free of charge, and keep using the module there.
Install once, stay current by itselfWith our LaStore module for FreeScout you install what you bought with a single click. Available updates are checked and installed automatically.

Play video

Playing establishes a connection to YouTube.

View image