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FormBuilder-Modul · Benutzeranleitung

Formulare, die Tickets werden

Mit FormBuilder baust Du ein Formular zusammen, stellst es ins Netz — auf eine eigene Seite oder eingebettet in Eure Webseite — und was jemand absendet, landet als Ticket in Eurem Postfach. Mit Anhängen, mit Kunde, an der richtigen Stelle.

Du findest ihn im Hauptmenü unter Formulare.

Wer darf das?

Formulare anlegen dürfen nur Administratoren, und das ist Absicht: Ein Formular ist ein offener Kanal in ein Postfach. Wer eines anlegt, entscheidet, dass Fremde ohne Anmeldung dort hineinschreiben können — das steht einer Postfacheinstellung näher als einer Notiz. Wer die Rolle nicht hat, sieht den Menüpunkt gar nicht erst.

Ein Formular bauen

Über Neues Formular legst Du eines an. Danach stehst Du im Baukasten: links die Bausteine, in der Mitte Dein Formular, rechts die Einstellungen des gewählten Bausteins.

Bausteine ziehst Du hinein, schiebst sie in eine andere Reihenfolge, duplizierst oder entfernst sie. Sechzehn Arten stehen zur Wahl:

Eingaben Eine Zeile, Mehrere Zeilen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Webadresse, Zahl, Datum
Auswahl Auswahlliste, Eines von mehreren, Mehrere von vielen, Einzelnes Kästchen
Sonstiges Datei-Upload, Zustimmung, Verborgener Wert
Text Überschrift, Absatz — die tragen keine Eingabe, sie gliedern nur

Je Baustein stellst Du Beschriftung, Hilfetext, Platzhalter und Pflichtfeld ein. Dazu Prüfregeln: Mindestens, Höchstens, ein Muster. Was nicht passt, meldet das Formular dem Absender, bevor es abgeschickt wird — und der Server prüft es noch einmal.

Der Verborgene Wert ist ein Feld, das niemand sieht und das trotzdem mitgeschickt wird. Nützlich, um zu erkennen, von welcher Seite eine Einsendung kam: dasselbe Formular auf zwei Seiten eingebettet, mit je einem anderen verborgenen Wert.

Felder, die nur manchmal erscheinen

Jeder Baustein kann eine Bedingung tragen: Nur zeigen, wenn ein anderes Feld einen bestimmten Wert hat. «Firmenname» erscheint nur, wenn bei «Ich schreibe als» die Antwort «Unternehmen» steht.

Verglichen wird mit ist, ist nicht, enthält, ist leer, ist ausgefüllt, ist grösser als, ist kleiner als.

Nur rückwärts

Eine Bedingung kann sich nur auf Bausteine beziehen, die vorher stehen. Das ist keine Willkür: Dürfte sie vorwärts zeigen, wären zwei Felder möglich, die sich gegenseitig bedingen — ein Kreis, der sich nicht auflöst. Die Auswahl in der Bedingung zeigt Dir darum nur, was darüber liegt.

Wohin die Einsendung geht

Damit aus einer Einsendung ein brauchbares Ticket wird, muss FreeScout wissen, welches Feld was bedeutet. Das stellst Du unter Zuordnung ein:

Postfach In welches Postfach das Ticket geht.
E-Mail-Adresse des Absenders Pflicht. Daraus entsteht der Kunde — ohne sie gibt es kein Ticket.
Name des Absenders Wird dem Kunden zugeordnet, wenn vorhanden.
Betreff des Tickets Ein Feld des Formulars oder ein fester Text.

Alle übrigen Antworten stehen im ersten Beitrag des Tickets, in der Reihenfolge des Formulars. Hochgeladene Dateien hängen als Anhänge daran.

Was nach dem Absenden passiert

Du wählst zwischen zwei Abschlüssen: Eine Meldung zeigen — ein Text, den Du selbst schreibst — oder Zu einer Webadresse gehen, etwa auf eine Dankeseite Eurer Webseite.

Entwurf und Veröffentlichen

Das ist der wichtigste Unterschied im ganzen Modul, und er erklärt, warum es zwei Knöpfe gibt.

Entwurf speichern Hält fest, woran Du gerade arbeitest. Wird nicht geprüft — ein halbfertiges Feld ohne Optionen darf stehenbleiben, weil Du morgen weitermachst. Draussen ändert sich nichts.
Veröffentlichen Prüft das ganze Formular und legt eine neue Fassung an. Erst jetzt sehen Besucher die Änderung.

Warum Fassungen unveränderlich sind

Eine veröffentlichte Fassung ändert sich nie mehr. Jede Einsendung merkt sich, zu welcher Fassung sie gehört.

Das klingt umständlich und ist der Grund, warum ein Ticket von letzter Woche noch lesbar ist: Hättest Du inzwischen ein Feld umbenannt oder entfernt, gehörten die gespeicherten Antworten sonst zu Feldern, die es nicht mehr gibt.

Solange ein Formular nie veröffentlicht wurde, steht bei ihm «Noch nicht veröffentlicht — das Formular ist nicht erreichbar». Genau so ist es: Die Adresse führt ins Leere, bis Du einmal veröffentlicht hast.

Die Vorschau zeigt Dir den Entwurf, wie er aussehen wird — abgeschirmt vom Rest der Seite, damit FreeScouts eigene Gestaltung nicht hineinredet. Sie schickt nichts ab.

Das Formular ins Netz bringen

Zwei Wege, und Du kannst beide gleichzeitig benutzen.

Die eigene Seite

Jedes veröffentlichte Formular hat eine eigene Adresse unter /form/<schlüssel>. Die kannst Du verlinken, per Mail verschicken oder als QR-Code drucken.

Diese Seite funktioniert ohne JavaScript. Das ist kein Detail für Fachleute: Sie geht auch dann, wenn jemand einen strengen Browser benutzt, ein Werbeblocker dazwischenfunkt oder das Netz so langsam ist, dass Skripte nicht ankommen.

In eine fremde Webseite einbetten

Unter Einbetten findest Du zwei Zeilen zum Kopieren. Die setzt Ihr in Eure Webseite, an die Stelle, wo das Formular erscheinen soll. Es übernimmt dort das Design der Wirtsseite — Schrift, Farben, Abstände.

Erlaubte Webseiten

Damit nicht jede beliebige Seite Euer Formular einbetten kann, trägst Du unter Erlaubte Webseiten ein, von wo es geladen werden darf. Steht dort nichts, geht es nirgends — das ist die sichere Vorgabe, nicht ein Versehen.

Formulare in mehreren Sprachen

Jedes Formular kann in allen 31 Sprachen erscheinen, die FreeScout führt. Du legst eine Vorgabesprache fest und trägst die Beschriftungen in weiteren Sprachen nach; was fehlt, fällt auf die Vorgabe zurück.

Auf der eigenen Seite wählt der Besucher selbst. Arabisch, Hebräisch und Persisch laufen dabei von rechts nach links — das Formular dreht sich mit.

Kopie an den Absender

Wer etwas abschickt, bekommt auf Wunsch eine Kopie seiner Nachricht. Drei Möglichkeiten:

Keine Kopie Die Vorgabe.
Sofort senden Die Kopie geht unmittelbar nach dem Absenden raus.
Erst nach Bestätigung Der Absender bekommt zuerst eine Mail mit einem Bestätigungslink. Klickt er ihn, kommt die Kopie.

Wozu die Bestätigung?

Der dritte Weg heisst Doppel-Opt-in und schützt vor einer unangenehmen Sache: Ohne ihn kann jemand Eure Adresse missbrauchen, um Fremden Mails zu schicken — er tippt deren Adresse ins Formular, und Euer Server verschickt. Mit Bestätigung geht die Kopie nur an jemanden, der den Link selbst geklickt hat.

Die Einsendungen ansehen

Zu jedem Formular gehört eine Liste seiner Einsendungen. Sie zeigt, was angekommen ist und was daraus wurde:

Zugestellt Das Ticket ist angelegt. Ein Klick führt hin.
Wartet Die Einsendung liegt in der Warteschlange. Normalerweise ist das eine Sache von Sekunden.
Spam Das Spamtor hat angeschlagen. Der Grund steht im Klartext dabei.
Nicht zugestellt Etwas ist schiefgegangen. Mit Erneut versuchen läuft es noch einmal.

Die Antworten jeder Einsendung lassen sich aufklappen — auch die einer, die als Spam markiert wurde.

Eine Einsendung erzeugt höchstens ein Ticket, auch wenn der Versuch mehrfach läuft. Und «Erneut versuchen» lässt sich gefahrlos drücken: Wo schon ein Ticket ist, entsteht kein zweites.

Das Spamtor

Ein offenes Formular im Netz bekommt Spam. Dagegen stehen vier Sperren, die Du unter Verwalten → Formulare einstellst:

Honigtopf Ein Feld, das nur Maschinen sehen. Wer es ausfüllt, ist keine.
Mindestzeit Wer das Formular in zwei Sekunden ausfüllt, hat es nicht gelesen.
Einsendungen je Stunde Wie oft dieselbe Absenderadresse schicken darf.
Turnstile oder hCaptcha Wahlweise. Beide brauchen einen öffentlichen und einen geheimen Schlüssel des Anbieters; der geheime wird verschlüsselt abgelegt.

Verdacht ist kein Urteil

Was das Spamtor verdächtigt, wird markiert, nicht weggeworfen. Die Einsendung steht in der Liste, der Grund steht dabei, und die Antworten kannst Du lesen. Ein Tor, das stillschweigend löscht, verliert irgendwann eine echte Anfrage — und niemand merkt es.

Aufbewahrung

Einsendungen sammeln sich an. Unter Verwalten → Formulare legst Du je Zustand fest, wie lange sie bleiben — zugestellte, Spam und nicht zugestellte getrennt.

Aufgeräumt wird von selbst. Das Ticket bleibt davon unberührt: Es gehört FreeScout, nicht dem Formular.

Was es nicht tut

  • Keine Zahlungen. Ein Formular nimmt Angaben entgegen, kein Geld.
  • Keine Unterschriften. Ein Zustimmungshäkchen ist keine digitale Signatur.
  • Keine mehrseitigen Assistenten. Ein Formular ist eine Seite; bedingte Felder ersetzen die meisten Fälle, in denen man an mehrere Schritte denkt.
  • Keine Auswertung. Die Antworten stehen im Ticket und in der Liste, nicht in einem Diagramm.
Der wichtigste Rat zum Start: Fang mit einem kleinen Formular an und veröffentliche es. Drei Felder, die richtig ankommen, sind mehr wert als zwanzig, die noch im Entwurf liegen. Ergänzen kannst Du jederzeit — jede Veröffentlichung legt eine neue Fassung an, und die alten Einsendungen bleiben lesbar.

FormBuilder-Modul für FreeScout · let’s automate GmbH · letsautomate.ch

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Good to know

Frequent questions

Everything you should know about our modules, licences, updates and support before you buy.

Why does my purchased FreeScout module show an expiry date?

With your purchase you get the module plus twelve months of support, security updates and new features. The expiry date shown refers to those included services — not to your right to use the module at all.

What happens when my licence expires?

The module you have installed keeps working. Once the licence has expired, though, no new security or feature updates arrive and the included support can no longer be used.

You decide for yourself whether to renew the licence or to keep using the installed module without further updates, at your own responsibility.

Others promise lifetime updates. Why don’t you?

Technologies, security requirements and dependencies keep changing. What works reliably today can be outdated or unsupported tomorrow. Good software therefore needs continuous care, testing and development.

Rather than tie you to a permanent subscription, we leave you the choice: renew your licence, or keep using the installed module without further updates, at your own responsibility.

Do I need your LaStore module?

No, but the LaStore module connects your FreeScout instance with the modules you bought, and it brings several advantages:

  • installation with one click
  • automatic detection of available updates
  • easy updating right inside FreeScout
  • verification of the package signature
  • protection against module packages altered or tampered with unnoticed

Our modules do not use the normal update process, because it is not secure. The LaStore module verifies each of our modules before updating. An attacker therefore cannot deliver forged, dangerous updates. Without this module the verification is up to you, and it is a manual process.

without LaStorewith LaStore, autopilot offwith LaStore, autopilot on
learns about new versionsnoyes, dailyyes, daily
installsby hand from the portalat the press of a buttonovernight, without you
verifiedby you, via shasum -a 256yesyes
Do I really get the complete source code?

Yes. Our modules are provided under the AGPL-3.0 licence. The module as delivered contains the complete source code, which you can inspect and adapt within the terms of that licence.

On how many FreeScout instances may I use the module?

One licence covers one active FreeScout instance. Two free server moves are included on top of that.

If an old server is no longer in use, the system releases its activation automatically after 90 days. An instance that is unreachable or already deleted is therefore not counted against your licence for good.

Can I return a module I bought?

You have a 14-day right of return. It ends as soon as you activate the module — not already when the licence key is delivered to you.

So activate the module only once you have finally decided to use it. For consumers in the EEA, the statutory provisions on the right of withdrawal for digital content apply in addition.

Who issues my invoice?

Payment is handled by Paddle. Paddle acts as Merchant of Record and therefore as the seller. That is why Paddle appears as the issuer of the invoice, and possibly also as the payee on your card or bank statement.

Does a module need other FreeScout modules?

That depends on the product. Some modules work entirely on their own and offer additional features when other modules are present. Others have hard dependencies.

The slot finder, for example, strictly needs the Calendar module, because the available appointments are worked out from the calendars kept there.

Required and optional dependencies are stated on each product page.

What can I do if something doesn’t work?

We test our modules carefully. Even so, a feature may not behave as expected in a particular environment.

Every module comes with a detailed guide. If that does not get you any further, you can open a support ticket. Describe the problem briefly and the steps you have already taken — we are glad to help.

Pay securely, worldwideYour payment is handled securely by Paddle. You can pay from anywhere in the world, comfortably in your own currency — proper invoicing included.
Open, auditable, adaptableThanks to AGPL-3.0 you get the complete source code. You can audit the software, adapt it yourself and keep running it independently.
Two server moves includedYour FreeScout instance is moving? You can transfer your licence to a new server up to twice, free of charge, and keep using the module there.
Install once, stay current by itselfWith our LaStore module for FreeScout you install what you bought with a single click. Available updates are checked and installed automatically.

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